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Jeder von uns hat den Wunsch nach einem eigenen Haus. Wenn man sich dieser Herausforderung gewachsen fühlt und die entsprechenden finanziellen Mittel aufbringen kann, dann geht es darum, zu planen, was für ein Haus es denn werden soll.
Es gilt nun die Entscheidung zu treffen: Will ich ein Fertighaus oder ein Massivhaus? Unterscheiden tun sich die beiden Bauweisen vor allem in den Kosten und in der Dauer, die es braucht, um das Haus fertig zu stellen. Während ein Fertighaus vorproduziert werden kann und mit diversen Fertigteilen bestückt wird, werden beim Massivhaus nach altbewährter Kunst des Maurerhandwerks noch Stein auf Stein gelegt und robuste Bausubstanzen verwendet. Diese Bestandteile können erst auf der Baustelle selbst montiert werden. Und das dauert! Somit ist klar, dass diese Art des Bauens kostspieliger ist als wenn man ein Fertighaus kauft.
Im Gegensatz zum Fertigbauhaus wird das Massivhaus komplett aus Steinen und Mauern, nicht etwa aus Holzkonstruktionen gebaut. Oft wird für die tragenden Mauerwerke Beton verwendet, so dass hier spezielle Trockenzeiten mit eingeplant werden müssen. Legt man großen Wert auf Energiesparen, so braucht man ein Haus, das in der Lage ist, Wärmeenergie zu speichern. Die ökologische Verteilung der Wärme im Winter und Kühlung im Sommer setzt voraus, dass genügend Masse beim Bau des Hauses verwendet wurde. Wer also eine ökologische Lebensweise für sich und seine Familie beansprucht, für den ist das Massivhaus ein klares Muss. Denn eine entsprechende Bauweise ermöglicht nicht nur ein ausgeglichenes Raumklima. Ferner bietet das Massivhaus auch eine gute Schalldämmung und einen sehr viel robusteren Brandschutz als dies bei beispielsweise Fertighäusern der Fall wäre.
Sie haben trotz bestimmter Bauweisen und -typen noch immer die Wahl zwischen unterschiedlichen Materialien, die letztendlich verwendet werden. Dadurch bekommen Sie eine bessere Kontrolle über die Ausgaben. Aber Vorsicht: Sparen Sie an der falschen Ecke, so kann sich dieser Mangel an Qualität später rächen. Daraus resultieren oft kostspielige Nachbesserungsarbeiten. Sie sollten daher lieber von Beginn an auf der sicheren Seite sein und eine gewisse einmalige Investition in Kauf nehmen, anstatt einst getroffene Entscheidungen im Nachhinein wieder zu bereuen. Qualität sollte immer über allem stehen. Es wird sich über die Jahre auszahlen.
Beachten Sie bitte auch schon in der Planungsphase, ob ein eventueller An- oder Ausbau machbar ist. Denn wenn dies in der Zukunft dann einmal anstehen sollte, wäre es ärgerlich, wenn man nicht von Anfang an daran gedacht hat, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
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